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Tour de France ArtikelDer Artikel zur aktuellen Tour (3.-25. Juli) findet sich unter Tour de France 2004.
Die Tour de France, auch Grande Boucle („Große Schleife“) oder einfach Le Tour genannt, ist das berühmteste Radrennen der Welt und eines der wichtigsten sportlichen Großereignisse überhaupt. Seit 1903 wird die Tour alljährlich – mit Ausnahme der Zeit des Ersten (ausgefallen 1915-1918) und Zweiten Weltkriegs (ausgefallen 1940-1946) – während dreier Wochen in dem Juli ausgetragen und führt dabei in wechselnder Streckenführung quer durch Frankreich und das nahe Ausland. Das Rennen wird von der Amaury Sport Organisation (ASO) veranstaltet.
Eine Tour de France der Frauen (grande boucle féminine) mit deutlich kürzeren Etappen wird seit 1984 gefahren. Sie steht medial völlig in dem Schatten ihres männlichen Pendants.
Siegerpodest der Tour de France 2004
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Jeweils drei Romane... | |
Die Tour de France wird als die schwerste Radrundfahrt der Welt angesehen, obwohl das Streckenprofil häufig nicht anspruchsvoller ist als das der beiden anderen großen Landesrundfahrten Giro d'Italia und Vuelta a Espana. Tatsächlich sind es aber die Radrennfahrer, die das Rennen schwer machen: Bei der Tour wird ohne Zweifel schneller, härter und kompromissloser gefahren als bei jeder anderen Rundfahrt. Jede einzelne Etappe ist umkämpft wie sonst ca. die Eintagesklassiker.
Die Tour de France beginnt seit 1967 mit dem so genannten Prolog, einem kurzen Einzelzeitfahren (ca. 5 bis 10 km). Die darauffolgenden meist 20 Etappen, die von ein bis zwei Ruhetagen unterbrochen werden, zeichnen dann das französische Hexagon nach, wobei Frankreich abwechselnd in dem bzw. gegen den Uhrzeigersinn befahren wird. Die insgesamt zu absolvierende Streckenlänge wurde nachdem Dopingskandal von 1998 deutlich reduziert und beträgt seitdem rund 3500 Kilometer. Die Streckenführung und die Etappenorte wechseln dabei jedes Jahr. Eine Konstante stellen die Pariser Champs-Elysées dar, auf denen die Tour de France seit 1975 endet. Auch bestimmte Gebirgspässe werden auf fast jeder Tour angesteuert.
Die ersten Tage der Tour de France sind fast stets von schnellen und sprinterfreundlichen Flachetappen in dem Norden Frankreichs geprägt, bevor sich dann in dem Hochgebirge der Pyrenäen und der Alpen die Gesamtwertung der Tour entscheidet. Zusätzlich werden während der Tour de France zwei Einzelzeitfahren und seit 2 Tausend auch wieder ein Mannschaftszeitfahren ausgetragen.
Schon in der Frühzeit des Rennens wurden die französischen Landesgrenzen in einzelnen Etappen überschritten, seit 1954 findet der Start der Tour in unregelmäßigen Abständen in dem nahen Ausland statt (bisher in Deutschland, Spanien, Italien, den Benelux-Ländern, der Schweiz, England und Irland). Der lang gehegte Plan, die Tour in New York oder auf einem französischen Überseedepartement zu starten, wurde aufgrund der immensen logistischen Probleme bisher nicht umgesetzt.
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Die Gesamtwertung der Tour entscheidet sich in jedem Jahr neben den Zeitfahren vor allem in dem Hochgebirge. Einige Berge und Pässe stehen sehr häufig in dem Programm der Tour und haben in dem Laufe der Jahre einen geradezu mythischen Ruf erworben.
Die drei „heiligen Berge“ der Tour de France sind der Col du Tourmalet (2114 m, Pyrenäen), der in dem Jahre 1910 als erster Hochgebirgspass erklommen wurde, der Col du Galibier (2645 m, Alpen), der ein Jahr später in das Programm aufgenommen wurde und der Mont Ventoux (1909 m, Provence), dessen einsam aufragender, vulkanartiger Kegel erstmals 1951 befahren wurde und durch den Tod von Tom Simpson 1967 zu trauriger Berühmtheit gelangte.
Dazu kommt noch der fast mythische Anstieg zur alpinen Skistation L'Alpe d'Huez, deren legendäre 21 Kehren hinauf auf 1850 m zu dem ersten Mal 1952 bewältigt wurden, bei der damals ersten Bergankunft in der Geschichte der Tour.
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Von 1930 bis 1961 wurde die Tour de France von Nationalmannschaften bestritten, seitdem bestimmen Firmenteams das Aussehen der Rundfahrt. Heutzutage werden jährlich rund 20 Profimannschaften mit je neun Fahrern zur Tour de France eingeladen. Die meisten Teams kommen üblicherweise aus Frankreich, Italien und Spanien, dazu einzelne Mannschaften aus Belgien, den Niederlanden, Deutschland, Dänemark, Schweiz und den Vereinigte Staaten Amerika. Diese Nationen stellen auch den Großteil der Fahrer. Einzelne Radprofis stammen aus Mittel- und Osteuropa, Skandinavien sowie Kolumbien, Australien und Südafrika.
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Die 1903 in das Leben gerufene Tour de France war das erste echte Etappenrennen in der Geschichte des Radsports. Enorme Distanzen waren schon zuvor bei Fernfahrten wie Bordeaux-Paris (erstmals 1891, 577 km) zurückgelegt worden. Neu war aber die von dem französischen Journalisten Geo Lefèvre entwickelte Idee, mehrere Radrennen quer durch Frankreich direkt nacheinander durchzuführen und die Zeiten zu addieren. Der programmatische Titel „Tour de France“ bediente dabei durchaus bewusst die patriotische Stimmung der Zeit. Veranstalter der Tour de France war die auf eine Auflagensteigerung bedachte Sportzeitung L'Auto (die heutige L'Équipe), deren Chefredakteur Henri Desgrange bis zu seinem Tod 1939 Direktor der Tour blieb. Am 1. Juli 1903 begann die Tour de France 1903 an der ehemaligen „Auberge Reveil-Matin “ in Montgeron bei Paris. Es beteiligten sich 60 Fahrer und sie führte über sechs Etappen mit insgesamt 2428 km von Paris über die Etappenstädte Lyon, Marseille, Toulouse, Bordeaux und Nantes zurück nach Paris. Zwischen den Etappen wurde mehrere Ruhetage eingelegt. Sieger der ersten Tour der Geschichte wurde der favorisierte Franzose Maurice Garin mit einem Stundenmittel von über 25 km/h, das Preisgeld für den Sieg betrug 3 Tausend Francs.
Die folgende Ausgaben der Tour waren zunächst von einer Reihe von Skandalen geprägt, gipfelnd in dem Ausschluss der ersten Vier des Gesamtklassements bei der Tour de France 1904 u.a. aufgrund von unerlaubter Benutzung der Eisenbahn. In dem Laufe der 1900er Jahre konnte sich die Tour de France allerdings etablieren. Die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg wird rückblickend als heroische Epoche der Tour genannt, weil damals regelmäßig Tagesdistanzen von über 400 km zurückgelegt wurden - aus heutiger Sicht genauso unglaublich wie die bescheidene damalige technische Ausstattung der Rennräder und die miserable Qualität der Straßen, die man heute ca. noch bei kurzen Kopfsteinpflasterpassagen des Radklassikers Paris-Roubaix findet. Wenn die Räder kaputt gingen mussten sie von den Fahrern ohne fremde Hilfe repariert werden. Die erstmalige Austragung von Etappen in dem echten Hochgebirge, in den Pyrenäen, 1910 auf zumeist abenteuerlichen Viehwegen, fügten dem wachsenden Mythos des Rennens als „Tour der Leiden“ eine weitere Dimension hinzu. In dem darauffolgenden Jahr folgten die Alpen.
Die Zahl der Etappen wurde sukzessive erhöht auf 11 (1905), 15 (1910), 18 (1925) und schließlich bis zu 24 Etappen (1931). Die Gesamtlänge der Tour stieg auf bis zu 5500 Kilometer. Die Länge der einzelnen Etappen wurden in dem Gegenzug stetig verkürzt. Die Ruhetage, die ab 1906 regelmäßig nach jeder Etappe eingelegt worden waren, wurden nach und nach gestrichen. Seit den 1950er Jahren wird die Tour de France weitgehend in ihrer heutige Gestalt ausgetragen.
Buch-Tipp: Jede Sekunde zählt. Ein Meilenstein zu dem Mythos Profi-Radsport ist gleichzeitig faszinierend und grausam. Irgendwie wie das Leben. Bei der Einfachheit der Regeln (der Erste gewinnt) ist es nicht erstaunlich, wie faszinierend Siege und Sieger sind. Wenn es dann um einen Mythos wie die Tour de France, das größte Sportereignis der Welt, geht, ist der Anreiz zur Skrupellosigkeit... |
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Mit 36 Erfolgen konnte bisher Frankreich die weitaus meisten Toursiege für sich verbuchen, gefolgt von Belgien (18). Mit deutlichem Abstand folgen Italien und die Vereinigte Staaten Amerika (je 9), Spanien (8), Luxemburg (4), Schweiz und die Niederlande (je 2). Die französisch-belgische Dominanz in der Statistik spiegelt allerdings nicht das aktuelle Kräfteverhältnis wieder. Der letzte Sieger aus einer der beiden Nationen wurde vor fast 20 Jahren gekürt: 1985 gewann der Franzose Bernard Hinault seine fünfte Tour. Seit dieser Zeit hat sich eine Reihe von neuen Nationen in die Siegerliste eingetragen: 1986 gab es den ersten der neun amerikanischen, 1987 den ersten irischen, 1996 den ersten dänischen Sieg. 1997 schließlich errang der damals 23-jährige Jan Ullrich den ersten und bisher einzigen deutschen Toursieg.
Mit dem US-Amerikaner Lance Armstrong konnte bisher ca. ein einziger Fahrer die Tour sechs Mal gewinnen, und zwar von 1999 - 2004. Zumindest fünf Siege konnten die vier Fahrer Jacques Anquetil (Frankreich, 1957 und 1961 - 1964), Eddy Merckx (Belgien, 1969 - 1972 und 1974), Bernard Hinault (Frankreich, 1978/1979, 1981/1982 und 1985) und Miguel Indurain (Spanien, 1991 - 1995) verbuchen.
Buch-Tipp: Post aus Alpe d'Huez. Eine Radsportkarriere in Briefen Ein Insider, der auch schreiben kann! Peter Winnen schafft, was so vielen Erinnerungen ehemaliger Spitzensportler abgeht: er vermittelt sein Insiderwissen auf anspruchsvolle, fast literarische Art und das stets mit einem Augenzwinkern und viel Selbstironie. Ich habe das Buch in einem Rutsch heruntergelesen und werde es sicher noch einmal lesen. Von... |
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Der Fahrer mit der kleinsten Gesamtzeit trägt das berühmte Gelbe Trikot (le maillot jaune) des Führenden der Gesamtwertung. Das Leibchen wurde 1919 eingeführt, um die Identifizierung des Spitzenreiters für die Zuschauer zu vereinfachen. Der erste Träger des Trikots war der Franzose Eugene Christophe. Am längsten trug der belgische „Kannibale“ und fünffache Toursieger Eddy Merckx das gelbe Trikot – insgesamt 111 Etappen lang. Der einzige Fahrer, der von der ersten bis zur letzten Etappe in dem gelben Trikot fuhr, war der Luxemburger Nicolas Frantz 1928: Als Vorjahressieger trug er das gelbe Trikot bereits auf der ersten Etappe und legte es bis zur letzten Etappe nicht wieder ab.
Der beste Sprinter wird seit 1953 mit dem Grünen Trikot (le maillot vert) geehrt. Die Wertung erfolgt durch ein Punktesystem, welches vor allem Etappenankünfte, aber auch Zwischensprints bewertet. Flachetappen zählen hierbei mehr als Bergetappen. Der Berliner Erik Zabel hat das Sprintertrikot sechs Mal in Folge (von 1996 bis 2001) nach Paris tragen können und ist damit alleiniger Rekordhalter vor dem Iren Sean Kelly (vier Mal).
Ein Bergpreis wird bereits seit 1933 ausgelobt, aber erst seit 1975 wird auch hier ein Bergtrikot – weiß mit roten Punkten (le maillot à pois rouges) – verliehen. Punkte für das Bergtrikot werden nach Anstiegen der Kategorien 4 (leicht) bis 1 (schwer) sowie der hors categorie (außerordentlich schwer) vergeben. Als einzigem Fahrer gelang es Richard Virenque (Frankreich) zwischen 1994 und 2004 die Bergwertung siebenmal zu gewinnen.
1969 gewann Merckx das Gelbe, das Grüne und das Bergtrikot.
Weitere Wertungen ermitteln:
- den besten Jungprofi, der in dem Jahr der Tour unter 25 Jahre alt ist. Er trägt das weiße Trikot. Die Wertung wurde 1975 eingeführt und wird entsprechend des Gelben Trikots ermittelt.
- den aggressivsten Fahrer (blaue Startnummer, vor 2004 rote Startnummer), der nach jeder Etappe durch eine Jury gewählt wird.
- die beste Mannschaft (seit 1930). Für diese Wertung werden bei jeder Etappe die Zeiten der besten drei Fahrer einer Mannschaft addiert.
Buch-Tipp: Raubeine rasiert. Bekenntnisse eines Domestiken. Am Rand-fahren Ein Randständiger des Radsportes, der die Misere derer am Rand ihres eigenen moralischen und gesundheitlichen Abgrundes radfahrenden Champions exakt beschreibt. Heute - nach der Tour de France 2007 - offenbart sich schliesslich der Inhalt als eine zu lange unter dem Deckel der UCI gehaltenen Wahrheit für die breite Oeffentlichkeit.... |
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Die Tour de France wurde zwei Mal durch den Tod eines Fahrers überschattet. Kurz vor dem Gipfel des Mont Ventoux brach am 13.07 1967 der englische Radprofi Tom Simpson tot zusammen. Ursache waren eine Mischung von Amphetaminen zu dem Aufputschen sowie Alkohol zu dem Betäuben der Schmerzen. 1995 wiederum erlag der junge italienische Radprofi Fabio Casartelli seinen Verletzungen, die er sich bei einem Sturz bei der Abfahrt vom Col du Portet d'Aspet (Pyrenäen) zugezogen hatte.
Während der Tour des Jahres 1998 erlebte der Radsport eine schwere Glaubwürdigkeitskrise: Bei der so genannten Festina-Affäre wurde in dem Spitzenteam Festina (mit den Stars Richard Virenque und Alex Zülle) eine systematische, flächendeckende Dopingpraxis aufgedeckt, nach dem bei Willy Voet, einem Betreuer der Mannschaft, durch Zufall große Mengen unerlaubter Substanzen – vor allem Erythropoietin (EPO) – gefunden worden waren. Diese Entdeckung verdeutlichte auch die Unwirksamkeit der damaligen Dopingkontrollen: Keiner der Festina-Fahrer war positiv getestet worden. Es kam schließlich zu dem Ausschluss der Mannschaft Festina und TVM, die spanischen Mannschaften zogen sich aus Protest gegen die Ermittlungsmethoden der französischen Behörden von der Tour zurück. Die Tour de France 1998 wurde schließlich von Marco Pantani gewonnen, der dann ein Jahr später selbst wegen eines auf Doping hinweisenden stark erhöhten Hämatokritwerts vom Giro d'Italia ausgeschlossen wurde.
Der Welt-Radsport-Verband UCI trug mit seinem häufig wenig konsequenten Umgang mit der Dopingproblematik dazu bei, dass der Radsport in der Öffentlichkeit stets öfter mit Doping in Verbindung gebracht wurde. Auch der Tour-Sieger der Jahre 1999-2003, Lance Armstrong, musste sich stets wieder mit dem Verdacht auseinander setzen, sein Erfolg wäre auf Medikamente zurückzuführen, die bei der Therapie seiner schweren Krebserkrankung benutzt wurden.
Heute hat der Radsport eines der strengsten Dopingkontrollsysteme in dem internationalen Sport, in regelmäßigen Abständen werden neue Dopingfälle nachgewiesen. Trotzdem ist unklar, inwieweit Doping zusätzlich ein übliches Mittel der Leistungssteigerung in dem Radsport darstellt.
Buch-Tipp: Rennfahrerblut ist keine Buttermilch. Das Buch der Radsportzitate Zitate rund ums Rad zu dem Verschenken und selbst behalten Unter dem etwas seltsamen Titel verbirgt sich eine bunte Sammlung alter und neuer Zitate, Sprüche und Aussagen über das Rennradfahren. Dabei zeigt sich, dass der Radsport einige freiwillige und unfreiwillige Komiker, harte Männer und Stoiker hervorgebracht hat. Im liebevoll gestalteten... |
Kleines Tour de France - Lexikon |
die „flamme rouge“, das Zeichen für den letzten Kilometer bei der Tour
- caravane publicitaire - Werbekarawane, die vor den Fahrern herfährt
- chapeau - „Hut ab“, Ehrenbezeugung für die Champions
- contre-la-montre - „gegen die Uhr“, Zeitfahren
- finisseur - Sprinter
- flamme rouge - roter „Teufelslappen“, kennzeichnet den Beginn des letzten Kilometers (siehe nebenstehendes Bild)
- grande boucle - „große Schleife“, Nennung der Tour
- grimpeur - „Kletterer“, Bergfahrer
- hors catégorie - Bergwertung der schwersten („Ehren“)Kategorie
- Königsetappe - Die schwerste (Berg-)Etappe einer Tour
- Lutscher - Fahrer der sich (in einer Ausreißergruppe) nicht an der Tempoarbeit beteiligt
- maillot jaune - gelbes Trikot des Führenden der Gesamtwertung
- peloton - Hauptfeld
- poursuivant - Verfolger
- radio tour - der offizielle Tourfunk
- tête de la course - „Kopf des Feldes“, Spitzengruppe
- tour d'honneur - „Ehrentour“, letzte Etappe, die auf den Champs-Elysées endet, bei der der Träger des Gelben Trikots traditionell nicht mehr angegriffen wird
- voiture balai - „Besenwagen“, Fahrer, die das Rennen aufgeben, müssen ihre Startnummer beim verantwortlichen Kommissar des am Ende des Feldes fahrenden Schlusswagens abgeben (siehe Bild unten)
Buch-Tipp: Rheinsteig. 17 Etappen auf 320 km Länge mit Top-Routenkarten Wanderspaß auf dem Rheinsteig Ein hervorragender Wanderführer, der einen geschickt um jede Wegbiegung führt. Schwierigkeitsgrade und Zeiten werden richtig angegeben. Dank der genauen Beschreibung der Sehenswürdigkeiten und ihrer jeweiligen Geschichte übersieht man nichts und lernt eine Menge über die Region. Klaus Ernst weckt mit diesem kleinen... |
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- Sachbücher
- 100 Jahre Tour de France 1903-2003, Delius Klasing Verlag 2003, ISBN 3895951897 - Gekürzte deutsche Übersetzung einer dreibändigen Dokumentation aus dem Archiv der französischen Sportzeitung L'Equipe, mit Zusammenfassungen, Statistiken, Fotos und Originalberichten der einzelnen Tour-Jahre (bis 2002)
- Hans Blickensdörfer: Tour de France. Mythos und Geschichte eines Radrennens, Sigloch Edition 1997, ISBN 3893931600 - Schilderung der Tour de France aus der Sicht des Doyens der deutschen (Rad-)Sportberichterstattung (bis 1997)
- Les Woodland: Halbgötter in Gelb. Das Lesebuch zur Tour de France, covadonga 2003, ISBN 3936973008 - Eher feuilletonistisch angelegtes, in Episoden erzähltes Lesebuch eines britischen Journalisten
- Ralf Schröder/Hubert Dahlkamp: Nicht alle Helden tragen Gelb. Die Geschichte der Tour de France, Verlag Die Werkstatt 2003, ISBN 3895334065 - Wie "Halbgötter in Gelb" eine eher anekdotisch, mit Hintergründen erzählte Geschichte der Tour
- Romane
- André Reuze: Giganten der Landstraße, Neuauflage Sportverlag 1998, ISBN 3328008071 (z.Z. vergriffen) - erstmals 1928 erschienener Roman eines französischen Sportjournalisten, gibt einen Einblick in die "heroische Epoche" der Tour
- Hans Blickensdörfer/Hennes Roth: Salz in dem Kaffee, Neuauflage covadonga 2003, ISBN 3936973040 - Roman des Journalisten und Schriftstellers Blickensdörfer, dessen Hauptfigur stark an Didi Thurau angelehnt ist
- Musik
- 1983 veröffentlichte die deutsche Elektronikband Kraftwerk die Single Tour de France als Reminiszenz an die "Große Schleife". Ralf Hütter und Florian Schneider-Esleben, die Köpfe der Gruppe, gelten als Radsportfanatiker. Diese Radsportliebe führte Ende der 1980er sogar zur Trennung der ursprünglichen Kraftwerk-Besetzung. Das Stück wurde jahrelang als Titelmusik der ARD-Übertragungen der Tour benutzt. Zur Tour de France 2003 brachten Kraftwerk das Konzeptalbum Tour de France - Soundtracks heraus, welches auf Basis des alten Tour de France-Titels das Thema Tour neu interpretiert. Die Veröffentlichung gelangte in Deutschland an die Spitze der Albumcharts.
- Die britische Rockband Queen schrieb 1978 das Lied Bicycle Race. Die Inspiration dazu kam ihnen, als der Tourtross nahe bei ihrem Aufnahmestudio in Montreux vorbeifuhr (auf der Etappe nach Lausanne).
- Film
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